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Vergangene Projekte

2015

Halle, 5.12.2015
Bücher für die Latina


Die Freunde der Stadtbibliothek unterstützen ab sofort das Bücherregal im Internat der Latina August Hermann Francke. Die Schüler haben sich die Bücher selbst bei uns ausgesucht und können jederzeit neuen Lesestoff bekommen.

Halle, 3.12.2015
Unterstützung für Menschen mit Behinderung


Mit abgestempelten Briefmarken kann man Gutes tun, indem man sie an die Briefmarkenstelle in Bethel schickt, wo sie von Behinderten aufgearbeitet, sortiert und zum Verkauf an Sammler vorbereitet werden. Dadurch erhalten Behinderte einen Arbeitsplatz.
http://www.briefmarken-bethel.de/start.html
Die Freunde der Stadtbibliothek sammeln ab sofort Briefmarken für Bethel in der Zentralbibliothek am Hallmarkt. Bringen Sie doch Ihre Briefmarken beim nächsten Besuch der Stadtbibliothek mit. Die Sammelbox steht im Eingangsbereich am Fenster.

Die ersten Marken wurden bereits eingefüllt:

Halle, 16.10.2015
Bücherregale kostenlos an Vereine abzugeben


Unsere Stadtbibliothek hat überraschend schöne Bücherregale geschenkt bekommen und konnte damit Bücherregale in der Stadtteilbibliothek Halle-Neustadt ersetzen. Die dort ausgesonderten Bücherregale sind aber noch gut erhalten, deshalb hat sich der Förderverein der Stadtbibliothek dafür eingesetzt, dass diese Regale nicht entsorgt, sondern zur weiteren Verwendung im Stadtmuseum Große Märkerstraße eingelagert wurden.
Für gemeinnützige Vereine, soziale Zwecke, aber auch für die Ausstattung von Flüchtlingswohnungen stehen diese Regale kostenlos zur Verfügung.

 

Halle, 10. September 2015
Aufstellung einer Bücher-Telefonzelle in Halle-Neustadt

Am 10. September haben wir auf der Neustädter Passage neben dem Wochenmarkt eine ehemalige Telefonzelle aufgestellt, die zur kostenlosen Weitergabe von gebrauchten Büchern genutzt werden soll. 
Wir praktizieren die kostenlose Abgabe von Büchern bereits mit großem Erfolg in einer Telefonzelle im halleschen Zoo, die uns vom Zoodirektor dafür kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Im Zoo funktioniert sogar noch das Telefon in dieser Telefonzelle.
Die große Resonanz hat uns motiviert, eine zweite Bücher-Telefonzelle aufzustellen, bei der wir uns für den Standort Halle-Neustadt entschieden haben. Die Anschaffung der Telefonzelle wurde durch die finanzielle Unterstützung aus dem Bildungsfonds der Bürgerstiftung Halle und dem Rotary-Club Halle ermöglicht.Die Aufstellung wurde technisch kostenfrei von der Hastra ermöglicht. 
Wir werden diese Telefonzelle regelmäßig mit gut erhaltenen gebrauchten Büchern auffüllen und laden die Neustädter ein, sich davon zu bedienen. Gut erhaltene Bücher können die Neustädter auch aus eigenem Bestand zur Weitergabe dort einstellen.
Bitte helfen Sie mit, dass die Telefonzelle lange in ordentlichem Zustand verbleiben kann.

Halle, 5.5.2015

Kinderbücher für das Dienstleistungszentrum Familie

Rund 50 Kinderbücher hat der Verein „Freunde der Stadtbibliothek“ dem Dienstleistungszentrum Familie (DLZ) der Stadt Halle (Saale) übergeben. Durch die Spende bietet sich den rund 30 Kindern, die die Einrichtung täglich besuchen, eine gute Möglichkeit mit Büchern in Kontakt zu kommen. Die Bücher liegen im Wartebereich des DLZ am Hansering 20 aus und können von den Kindern kostenfrei mit nach Hause genommen werden. „Ein Versuch“, so der Leiter des DLZ Norbert Böhnke, „der erst durch die Bücherspende des Vereins möglich wird.“ Es ist geplant, den Bestand der angebotenen Bücher auch in Zukunft durch weitere Spenden des Vereins aufrecht zu erhalten.
Der Verein „Freunde der Stadtbibliothek Halle“ unterstützt und fördert die Stadtbibliothek Halle als wichtige Kultur-, Bildungs- und Informationseinrichtung der Stadt Halle (Saale). Wer dem Verein nicht mehr benötigte Bücher übergeben möchte, hat jeden Mittwoch 14-17 Uhr in der Großen Brauhausstr. 17 die Möglichkeit seine Spende abzugeben.

Auf dem Foto: Viktoria Walther von den Freunden der Stadtbibliothek und Norbert Böhnke, Leiter des DLZ Familie

Halle, 19.03.2015

Der Bergzoo Halle eröffnet Fütterungsstelle für Lesehungrige - erster deutscher Bücherschrank mit Telefonanschluss

Manfred Linder vom Förderverein der Stadtbibliothek beim Auffüllen des „Bücherschranks“.

Auch im Zeitalter der Spielekonsolen, Smartphones, e-Books und anderen digitalen Annehmlichkeiten, geschehen es noch „Zeichen und Wunder“ für eine Rückbesinnung auf eher traditionelle Freizeitvergnügen. Die gelbe Telefonzelle im halleschen Bergzoo erhält unter Beibehaltung des installierten Münztelefons ab sofort eine neue Nutzung: Die Freunde der Stadtbibliothek haben mit Unterstützung des Zoos die alte Telefonzelle in eine „Fütterungsstelle“ für Lesehungrige verwandelt, in der die Zoobesucher ab sofort Bücher zum Schmökern vor Ort und kostenlosen Mitnehmen finden.  „Bücherschränke“ in ausgedienten Telefonzellen gibt es inzwischen viele in Deutschland, doch die Telefonzelle im halleschen Zoo ist die erste ihrer Art in Sachsen-Anhalt und tatsächlich die einzige mit einem funktionierenden Münztelefon Deutschlandweit. Halle ist somit um ein weiteres Alleinstellungsmerkmal reicher. 

Die Bücher stammen von Hallensern, welche ihre Bücher nicht einfach entsorgen wollen, sondern sie zwecks einer weiteren Nutzung dem Förderverein der Stadtbibliothek geschenkt haben. Zoo und Bibliotheksfreunde unterstützen damit ein wichtiges Anliegen vieler Bücherfans - die Weiternutzung von Literatur. Besonders Kinder und sozial schwächere Familien sollen davon profitieren, denn zunehmend wachsen Kinder in Haushalten ohne Bücher auf, bzw. können sich viele Familien neue Bücher oft nicht leisten. Die damit einhergehende Leseförderung ist den Bibliotheksfreunden ein weiteres wichtiges Anliegen. Wer also beim nächsten Zoobesuch mit einem guten Buch eine kleine Lesepause einlegen möchte oder seine eigene Bibliothek etwas erweitern will, der ist hier genau richtig. Einen Beutel zum Wegtragen von Lektüre mitzubringen, ist nicht nur erlaubt sondern erwünscht, denn die Telefonzelle wird wöchentlich durch die Bibliotheksfreunde mit Büchern neu aufgefüllt. Der „Bücherschrank mit Telefonanschluss" befindet sich in unmittelbarer Nähe des Krokodilhauses am Zugang zum Wirtschaftshof des Zoos.

 

Halle, 12.02.2015

HWG ermöglicht Einrichtung von WLAN in der Stadtbibliothek


Die Stadtbibliothek am Hallmarkt kann ein WLAN-Netz einrichten. Möglich macht es eine Spende der HWG über 1.000 Euro an die Freunde der Stadtbibliothek.
„Wir möchten mit unserer Spende einen Beitrag zur Medienvielfalt der Stadtbibliothek leisten. Immerhin muss sich auch eine Bibliothek an den Bedürfnissen ihrer Nutzer orientieren“, begründete Dr. Heinrich Wahlen, Geschäftsführer der HWG, die Unterstützung eines WLAN-Zugangs.
Der Spendenscheck wurde aber noch analog übergeben, für unseren Verein nahmen ih n die fleißigen Bücherhaushelferinnen Kirstin Bohlein, Birte Jakstat und Viktoria Walther (auf dem Foto von links) entgegen.Der Zugang wird den Bibliotheksbesuchern in etwa 2 Monaten zur Verfügung stehen. Wir sagen Danke!

Halle, 27. Januar 2015

Erinnerung an das Benutzungsverbot von halleschen Büchereien für Juden

Am 27. Januar wurde an vielen Orten dem Holocaust und aller Opfer des Nationalsozialismus gedacht.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung im halleschen Stadtmuseum stand eine Lesung von Hannah Miska aus ihrem Buch "So weit wie möglich weg von hier. Von Europa nach Melbourne - Holocaust-Überlebende erzählen", in welchem Biografien von Holocaust-Überlebenden in ihrem historischen Kontext geschildert werden.
Auch in der Stadtbibliothek ist eine umfangreiche Literatur zum Holocaust vorhanden, sie steht allen zur Verfügung. Die Möglichkeit für alle, Bücher aus der Stadtbibliothek zu lesen und zu entleihen, ist für uns heute selbstverständlich.
Wir erinnern aber an diesem 27. Januar daran, dass am 22. November 1938 Juden der Besuch und die Benutzung der städtischen Büchereien verboten wurde. Heute erscheint uns dieses Verbot und der Wortlaut der Mitteilung in der Zeitung unfassbar, damals war es Wirklichkeit.

Wörtlich heißt es in den Hallischen Nachrichten:
Städtische Büchereien für Juden verboten
Da den deutschen Volksgenossen, die die Städtischen Büchereien der Gaustadt benutzen, nicht länger mehr zugemutet werden kann, daß Juden sie durch ihre Anwesenheit belästigen können, ist mit sofortiger Wirkung den Juden der Besuch und die Benutzung der Büchereien strengstens verboten worden.

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